Berufsfeuerwehrtag

Auch dieses Jahr haben wir mit den Kameraden der Jugendfeuerwehren Gottesgrün-Mohlsdorf, Obergrochlitz und Burgtonna sowie der THW-Jugend aus Reichenbach am Berufsfeuerwehrtag zusammen gearbeitet.

Am Samstagvormittag wurden wir dazu zu einer Vermisstensuche nach Waldhaus alarmiert.
In den leerstehenden Gebäuden und im umliegenden Wald waren mehrere Personen vermisst, welche wir zusammen mit Feuerwehr und THW suchen und versorgen sollten.
Nach der Ankunft wurde unser Gruppenführer Jeremias vom verantwortlichen Einsatzleiter Patrick ausführlich über die Lage informiert.
Anschließend wurden die Hundeführer zu den jeweiligen Suchen eingeteilt und es wurden Helfer zur Unterstützung angefordert.

Team Anne mit Helferin Lara und Suchhund Kira übernahmen die Gebäudesuche und konnten nach einigen Minuten über Funk eine verletzte Person auf dem Dachboden melden.
Diese war unter einem umgefallenen Schrank eingeklemmt und musste mithilfe eines Hebekissens befreit und dann mit einer Trage durchs Treppenhaus abtransportiert werden.

Team Jana mit Helfer Lukas und Suchhund Corgo bekamen ein weitläufiges Waldstück zugeteilt. Der lichtere Teil des Waldes sollte durch eine Suchkette abgesucht werden, das unwegsamere Gelände durch das Rettungshundeteam.
Corgo zeigte eine bewusstlose Person auf einer Lichtung an, diese wurde vom Team erstversorgt und dann durch die nachgeforderten Einsatzkräfte zur Sammelstelle transportiert.

Eine dritte Person war in einen Keller gestürzt und hatte Beinverletzungen. Sie konnte nur durch ein kleines Fenster mit einer Leiter und einem Transporttuch geborgen werden.

In der Mittagspause wurden wir im Gasthaus „Zur Golden Kutsche“ in Waldhaus bestens versorgt und verpflegt, danach erhielten wir eine weitere Alarmierung.

Diesmal gab es eine vermisste Person aus einem Wohnheim in Mohlsdorf.
Nach der Ankunft dort forderten wir Unterstützung von Feuerwehr und THW an zur Absicherung und für eventuell anfallende Bergungsarbeiten.
Julia und Earl machten sich mit Helfer Finn an die Arbeit und bereits nach wenigen Sekunden hatte Earl eine Spur gefunden und verfolgte diese durch den Ort.
Bei Straßenüberquerungen wurde dabei der Verkehr von den mitlaufenden Einsatzkräften gesichert.
Nach knapp 500m bog Earl auf eine Wiese ein und zeigte dann im angrenzenden Wald am Hang eine gestürzte und verwirrte junge Frau an.
Diese wurde von den Einsatzkräften versorgt und zu den Fahrzeugen begleitet.

Wir waren erneut sehr beeindruckt, wie professionell die Jugendlichen von Feuerwehr und THW arbeiteten – während der fingierten Einsätze konnte man schnell vergessen, dass es sich „nur“ um jugendliche Einsatzkräfte handelt.
Angefangen beim kompetenten Auftreten des Einsatzleiters über die hoch motivierten Helfer bis hin zur Ernsthaftigkeit beim Absichern und Bergen der Personen zeigte sich eindrucksvoll, wie die Jugendlichen ihr Wissen einsetzten.

Alle Achtung vor den Betreuern und Organisatoren, dass sie so eine Übung auf die Beine stellen!
Wir möchten uns herzlich bei allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit bedanken – ganz besonders bei Robert 😉

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