Bonnland-Lehrgang 2015

Nachdem am letzten Wochenende unsere Mantrailer auf einem Lehrgang waren hieß es an diesem Wochenende „Auf nach Bonnland!“.
Das Wetter erinnerte leider eher an April als an Sommeranfang, doch das hinderte uns nicht an Camping, Unterordnung und Suchen bis zum Umfallen.
In verschiedenen Gruppen wurden die leerstehenden Häuser als Suchgebiete genutzt und Verstecke aus Munitionskisten und Paletten gebaut.
In der Gruppe von Freiverweiser Maya wurde diese mit halb verdeckten Personen hinter Türen sowie einer ganz verdeckten Person auf einem Balken vor knifflige Aufgaben gestellt. Teilweise mit Hilfe aufgrund der komplett neuen Problematik konnten beide Suchen erfolgreich abgeschlossen werden, so dass Daniela nach einer abschließenden Motivationsrunde zu Recht stolz auf ihren tollen Hund sein konnte.
Bei der andere Gruppe mit Verbeller Pantali konnte man sehen, dass die Lehrgänge der Vergangenheit erfolgreich waren – sie zeigte super Eindringverhalten und arbeitete sich bis zur Versteckperson durch. Egal ob in verschlossenen Schränken oder hinter zugebauten Türen, Panti fand ohne Hilfe und verbellte sicher.
Jungspund Corgo suchte das erste Mal im Gebäude und bei totaler Dunkelheit, er arbeitete trotz seines Alters routiniert und ausdauernd. Mit gebauten Hindernissen, Treppen oder Einstiegen durchs Fenster kam er problemlos zurecht.
Als besonderes Highlight wurden die Hunde von ihrem Hundeführer mit einem Tragegeschirr auf dem Rücken zur Suche „geschleppt“ – für die Vierbeiner sicherlich bequemer als für die Zweibeiner…
Beim Nachttraining gab es dann eine besondere Herausforderung für die Teams: kriechend auf allen Vieren musste man mit seinem Hund den Weg durch ein unüberschaubares, dunkles Labyrinth finden, steile Rutschbahnen und andere Hindernisse überwinden, den Hund auf Absätze hochheben und unterwegs nicht den Überblick verlieren.
Nach einer kurzen und viel zu kalten Nacht wurden am Sonntag die Suchgebiete gewechselt so dass neuen Verstecke die Teams herausforderten. Zwei Runden standen für jedes Team noch auf dem Plan, dann waren alle erschöpft aber zurecht stolz auf die Leistung der eigenen Hunde.
Tolles Gruppenfeeling, nette Gespräche untereinander in der wenigen Freizeit und kompetente Ausbilder beim Training – was will man mehr? :)

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