Freiverweiserlehrgang in Halle an der Saale

Am Wochenende vom 22. bis 24. August 2014 fand der 1. Freiverweiserlehrgang der Rettungshundestaffel Halle a.d. Saale statt. Die beiden Organisatoren Sabine Leysring und Christiane Reiche, aus unserer Hallenser Nachbarstaffel, luden zum organisationsübergreifenden Training und Erfahrungsaustausch ein.
Natürlich konnten da Jana und Daniela mit ihrem beiden Freiverweisern Ladrón und Maya nicht „Nein“ sagen und machten sich am Samstag noch vor dem Aufstehen auf den Weg nach Halle.
Erschöpft, aber motiviert traf man sich um 8 Uhr zum gemeinsamen Frühstück und begrüßte bekannte und neue Gesichter.
Neu gestärkt fuhren dann alle in das Trainingsgebiet, wo die Teams – in zwei Gruppen aufgeteilt – unter der Leitung von Sandra und Norman Pestel zuerst einmal in einer Sichtungsrunde ihren aktuellen Trainingsstand zeigen konnten und besprachen, was im Folgenden trainiert und bereits verbessert werden sollte.
Je nach Leistungsstand der Teams wurden unterschiedliche Übungen durchgeführt und sich rege über verschiedene Probleme bei der Arbeit mit Freiverweisern ausgetauscht. Auch bei diesem spartenspezifischen Treffen konnten doch große Unterschiede in den Trainingsmethoden und Umsetzungen beobachtet werden. Ob anbellen, anspringen, frei pendelnd oder mit Leine zurückführend, Rückverweiser sind auf jeden Fall nicht langweilig.
Nach einer abschließenden Motivationsrunde fuhr man zurück in die Herberge, wo dank Stromausfall im lauschigen Kerzenschein beisammen gesessen und sich ausgetauscht wurde. Nachdem der Strom dann doch noch wiederkehrte, konnten die beiden verschiedenen Suppen lauschig warm genossen werden und alle ließen den Abend erschöpft, aber um einige Erkenntnisse reicher, ausklingen.
Nach dem Frühstück fuhren am nächsten Tag alle Teams wieder in ihre Trainingsgebiete, wo weiter an den verschiedenen Problemen gearbeitet wurde. Da leider zwei Teams am Vorabend noch abreisen mussten, konnte dafür intensiver mit den Anderen gearbeitet werden.
Auch hier wurde sich wieder interessiert über die Teams und ihre Fortschritte ausgetauscht, einiges an Informationen mitgenommen und die Hunde an ihre Grenzen gebracht.
Am frühen Nachmittag waren dann alle erschöpft, konnten sich aber nur mit vielen „Tschüss, bis bald“s und Umarmungen voneinander trennen und zufrieden auf den Heimweg machen.
Letztendlich waren sich alle einig, dass es ein angenehmes (und vor allem sehr leises) Rettungshundeseminar war und gern wiederholt werden darf 😉
Danke noch einmal an die beiden Organisatoren, dass alles so reibungslos geklappt hat, und an Sandra und Norman Pestel, dass sie mit fachkundigen Augen versucht haben, aus allen das Beste herauszuholen.

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