Junghundelehrgang bei den Teamdogs

Daniela und Maya heben ab…

Ab nach Thüringen hieß es für Daniela und Maya am letzten Wochenende.
Der Junghundelehrgang bei der DRV-Staffel Teamdogs war das Ziel.
Von Freitag Mittag bis Sonntag Nachmittag trainierten die beiden hier zusammen mit 13 anderen Hundeführern und obwohl Maya ja kein „Junghund“ in dem Sinne mehr ist gab es für beide viel zu lernen und mitzunehmen.

Gleich am Freitag Mittag ging es mit der ersten Sucharbeit los. Hier zeigte sich Maya erst sehr an der zweiten Gruppe interessiert und wollte lieber diese besuchen, ließ sich dann aber doch zur Sucharbeit motivieren und arbeitete ihre Opfer konzentriert aus.
Beim zweiten Durchgang, wo es dann schon dunkel war, hatten beide eine etwas leichtere Suche, mit Opfer direkt im Wind. Dies klappte problemlos und beide waren ganz zufrieden.

Der zweite Tag begann wieder mit Flächensuche – dank Tipps zum besseren Lenken und Führen arbeiteten beide ihre drei Opfer tadellos aus und waren richtig stolz auf sich!
Nach dem Mittag stand dann der Punkt „Höhensicherheit“ auf dem Plan.
Zuerst durfte sich der Hundeführer allein hochziehen lassen und dann probieren, sich selbst wieder abzuseilen. Danach wurde der Hund ins Tragegeschirr gepackt und vorsichtig hochgezogen. Maya war das anfangs nicht ganz geheuer, sie ließ sich jedoch gut beruhigen.
Also ließen sich beide frohen Mutes am Schluss zusammen hochziehen – und siehe da: Maya war die Ruhe in Person. Ganz ruhig blieb sie und hat sich die Welt von oben angesehen.
Am späten Nachmittagging es dann zur Gebäudesuche.
Das Gebäude war verwinkelt und schön noch mit ein paar Einrichtungsgegenständen zum Verstecken drin.
Maya hat schön gesucht, auch wenn sie einige Male versucht hat, anzuzeigen ohne dass sie jemand gefunden hatte… (Funkgeräte zur Absicherung sind was Tolles…)
Beim zweiten Durchlauf, wo es inzwischen finster war, hatten beide nur ein Opfer aber dafür ein richtig schweres. Da sie die letzten waren gab es sehr viel Witterung im Haus und Mayas Opfer war etwas weiter weg in einem Schrank versteckt. Maya hat wirklich super!!! sicher 10 Minuten ganz allein im ersten und zweiten Stock gesucht, während Daniela im Erdgeschoss warten musste. Einmal kam sie wieder, bevor sie ihr Opfer hatte und hat angezeigt, aber nachdem dies einfach ignoriert und sie wieder hochgeschickt wurde, suchte sie problemlos weiter und hat ihr Opfer dann auch schnell gefunden. Nur der Rückweg war ein Problem: Maya führte erst zur Witterung vom letzten Opfer, wo für die anderen Hunde versteckt war, hat sich dann aber langsam und angestrengt nachdenkend zu ihrem Opfer durchgearbeitet.
Für Daniela ein echter „Aha-Effekt“ – wie schwer es anscheinend ist, sich nach der langen Suche im Haus den richtigen Weg zu merken.

Am dritten Tag stand wieder Flächensuche auf dem Programm und beide mussten in zwei Durchgängen nochmals zeigen, was sie gelernt hatten. Obwohl beide schon ein wenig „mitgenommen“ waren von drei Tagen Training hintereinander arbeiteten sie gut zusammen und es ließen sich schon erste Fortschritte sehen.

Geschafft und voller Eindrücke traten beide dann die Heimreise an, im Gepäck viele Ideen und Tipps für das weitere Training – weiter so ihr beiden!

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