Training vom 23. Februar 2014

Heute trafen wir uns das erste Mal in unserem neuen Trainingsgelände, im Syrauer Wald.
Für Jana und Panti stand heute eine Prüfungssimulation auf dem Plan. Das volle Programm wurde abgefordert – Befragung beim Einsatzleiter, ungewisse Anzahl vermisster Personen in einem recht großen Waldgebiet, Orientierung im Gelände, Funken, Erste Hilfe bei den gefundenen Vermissten und auch eine relativ genaue Personenbeschreibung gehörte dazu. Alles wurde mit Bravour gemeistert, sowohl von Hund als auch von Hundeführerin und von Helferin.
Danach stand eine kurze Kaffeepause an, die Dank Sylvia und Anne möglich war.
Nach der Stärkung arbeiteten wir mit Aro weiter am Verbellen. Unser jüngstes Staffelmitglied macht sich richtig super, ist sehr motiviert und bellt richtig kraftvoll. Auch bei Fremdpersonen löst er sich mittlerweile schön vom Hundeführer, wenn auch anfangs etwas skeptisch, um sich seinen (manchmal) quietschenden Ball zu holen. Ein sehr guter Fortschritt, wo wir weiter daran arbeiten werden.
Anschließend war Ladròn an der Reihe. Auch Ladi (oder auch „Känguru“ genannt) hat große Fortschritte gemacht. Er zeigt schön durch Anspringen an und führt anschließend sehr motiviert seine Hundeführerin zum Opfer. Allerdings muss sich Jana ganz schön beeilen, um da mithalten zu können 😉 Auch ihr beiden – super gemacht!
Mit Maya stand heute wieder mal eine Suche an, um zu sehen, wie die Anzeigeübungen der letzten Trainings sitzen. Nach anfänglicher Unsicherheit bei Daniela klappte auch das sehr schön. Maya hat sich super gelöst und hat motiviert gesucht. Nur bei einer Vermisstenanzeige war sie der Meinung, lieber beim Opfer zu bleiben als zu Frauchen zurück zu laufen, da sie ja in Sichtweite war. Aber nachdem Frauchen nicht kam, machte sich Maya doch motiviert auf und zeigte freudig-wedelnd durch seitliches Anspringen an. Auch hier zeigt sich, dass sich die Arbeit bezahlt macht und ihr beiden ein Spitzen-Team seid!
Zum Trailen fuhren wir dann nach Syrau.
Paula machte den Anfang mit einem gezogenen Trail. Voller Spannung und Energie rannte sie förmlich die Motivationsstrecke ab. Nach dem ersten Finden folgte dann die etwas längere Strecke. Der Hundeführer hatte leichte Probleme mit Paulas Tempo mitzuhalten. Es ging quer durch einen Park und an einem Spielplatz vorbei. Weder die plötzlich auftauchende Menschenmenge noch schreiende Kinder noch eine steile Treppe konnten das Team aufhalten und die vermisste Person wurde gefunden. Ein sehr guter Erfolg für euch beide!
Zum Schluss durfte Earl ebenfalls einen gezogenen Trail laufen, ähnlich wie Paula. Er lief von Anfang an super angespannt und motiviert – er war so motiviert, dass er unter einem Schild hindurch wollte, die Hundeführerin dafür aber zu groß war 😉
Auch Earl ließ sich nicht durch spielende und schreiende Kinder ablenken und fand sein Opfer sehr schnell. Das ist sehr lobenswert – habt ihr super gemacht!
Es war ein super schönes, ca. 6 Stunden langes, Training, alles hat bestens funktioniert und wir können echt richtig stolz auf uns alle und unsere Hunde sein!
Alle haben miteinander und zusammen gearbeitet und auch unser „Gastopfer“ Silvia war voller Eifer dabei – weiter so!
(Ramona)

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Ein Gedanke zu “Training vom 23. Februar 2014

  1. Silvia Pietsch:
    Auch als ein etwas “ älteres“ Opfer muss ich jetzt mal meinen „Senf“ dazu geben. Für mich war es heute, nach einer längeren Pause, ein super schönes Training!!!! Beurteilen kann ich eure Arbeit nur aus Laiensicht und ich muss sagen, es ist immer wieder Faszination pur,wenn ich euch und eure tollen Hunde als Opfer unterstützen darf. Danke für diesen schönen Tag. :)